Mein erster Blogbeitrag

„Ein Blog? Ernsthaft? Wir haben das Jahr 2020! Denk dir lieber ein paar Zitate aus. Müssen auch nicht der Wahrheit entsprechen.“

— Oscar Wilde

Warum also einen Blog? Reicht Instagram nicht? Wann soll ich was schreiben und wer soll das dann lesen?

Glücklicherweise schlägt WordPress jedem Neublogger zum Start ein paar Fragen vor, mit denen er seine Intentionen kompakt darlegen kann. Zumindest sollte. Also ohne Umschweife hinein ins fiktive Interview:

Warum führst du ein öffentliches Blog und kein persönliches Tagebuch?

Wie, „Blog“ ist neutrum? Ich dachte immer maskulin! Aber gut, dann ab sofort „das Blog“. Wie dem auch sei. Bevor ich 2018 mein S-Pedelec kaufte, spielte ich schon lange mit dem Gedanken, mir so ein Fahrzeug zum täglichen Pendeln anzuschaffen. Allerdings ist es durch die geringe Verbreitung in Deutschland sehr schwer, sich im Vorfeld ein Bild von der Alltagstauglichkeit zu machen – und mal eben auf gut Glück ein paar tausend Euro hinblättern fällt natürlich niemandem leicht.

So habe ich ab 2017 jeden Erfahrungsbericht aufgesogen, den ich finden konnte. Und das sind wahrlich nicht viele. Was ich jedoch in die Finger bekommen konnte, sei es in der Form von Blogbeiträgen oder in einschlägigen Foren, hat meine Entscheidungsfindung maßgeblich beeinflusst. Jetzt habe ich die ersten Saisons durch und möchte meine Erfahrungen mit weiteren Interessenten teilen.

Über welche Themen möchtest du schreiben?

In erster Linie geht es mir darum, potenziellen Fahrern zu zeigen, dass trotz der gesetzlichen Lage das S-Pedelec in der Praxis eine wahnsinnige Bereicherung für den Fahrer selbst und ein verkehrspolitisch vollkommen unterschätztes Fahrzeug ist. Somit sind die Kernthemen hier:

  • Alltagstauglichkeit
  • Erfahrungsberichte
  • Komponenten und Ausrüstung
  • politische und gesellschaftliche Faktoren

Mit wem möchtest du über dein Blog in Kontakt kommen?

Ganz klar: Mit anderen Mitbenutzern schneller Pedelecs und mit möglichst vielen Personen, die sich zwar für diese Fahrzeuggattung und ihre Eignung im täglichen Pendeleinsatz interessieren, aber bisher noch Vorbehalte haben. Sehr gerne aber auch mit der Politik und mit Verbänden wie dem ADFC, in deren Augen das S-Pedelec bestenfalls am Rande der Peripherie als ungebetener Gast existiert.

Wenn dein Blog im kommenden Jahr erfolgreich ist: Was möchtest du erreichen?

Ich sehe im S-Pedelec ein Verkehrsmittel mit dem stark unterschätzten Potenzial, auf Distanzen bis 50 km dem Auto ernsthaft Konkurrenz zu machen.

Leider ist die Verbreitung des S-Pedelecs in Deutschland durch die miserable Gesetzeslage künstlich klein gehalten. Solange es jedoch keine große Anzahl an Nutzern gibt, wird sich hier allerdings nichts ändern, weil schlicht der Bedarf nicht da ist – und da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Die Community der S-Pedelec-Nutzer ist klein. Und sie ist verstreut. Und sie hat keine Lobby. Mit diesem Blog möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass diese Community wächst und auch der ein oder andere Nicht-Spedelec-Fahrer mehr über die Fahrzeuggattung erfährt als nur „haha, sieh mal, ein Fahrrad mit Moped-Kennzeichen, wie albern!“

In diesem Sinne – auf viele unregelmäßig erscheinende Beiträge. Ich hoffe, euch gefällt der Blog. Nein, „das Blog“! Mist.

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